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Viele bewegt die Frage: Wie geht’s mit dem Freizeitheim Hörschhof weiter?

Der Hörschhof ist auch in diesem Jahr wieder der Ort des CVJM auf dem Jungscharfreizeiten, Bibelwochen, Gottesdienste und weitere kleinere und größere Freizeiten stattfinden. Wie schon seit fast hundert Jahren ein Ort an dem Menschen Gott begegnen und Erholung für die Seele erfahren. Unsere Vision für den Hörschhof lebt.

Wie kann also der Hörschhof zukunftsfähig gemacht werden? Als Arbeitsgruppe haben wir uns viele Gedanken um den Erhalt des Hörschhof gemacht. Geplant und recherchiert. Andere Freizeitheime besucht, Kosten gerechnet. Von komplett neu bauen bis zum Verkauf wurde verschiedenes in Erwägung gezogen. Wir haben mit dem Vorstand beschlossen, dass wir uns einen eigenständigen „Geschäftsbetrieb Freizeitheim“ momentan nicht vorstellen können. Es würden nicht nur sehr hohe Investitionen für einen standesgemäßen Neubau anfallen, sondern auch laufende Kosten, Verwaltung und die Abhängigkeit von externer Vermietung bedeuten.

Stattdessen haben wir begonnen kleine Schritte zu gehen. Selbst anzupacken, auszubauen, renovieren. Und wir wollen nur so viel Geld ausgeben wie wir konkret für den Hörschhof gespendet bekommen. Aus unserer Mitte heraus hat sich ein Bauteam gebildet.

An einem kleinen Vorprojekt testen wir welche Eigenleistungen wir selbst erbringen können, wo wir Hilfe brauchen und nicht zuletzt wieviel Spenden wir bekommen: Dem Ausbau des Schuppens mit Sanitäranlagen und kleiner Küche.

Es ist schön zu sehen wie sich viele bereit erklärt haben zu helfen und zu spenden. So ist z.B. mittlerweile der Anbau des Schuppens an die Kanalisation angebunden und der alte schiefe Betonboden entfernt. Nun beginnt der Ausbau der Räume und des Daches in Trockenbauweise und die Installation von Wasser und Elektrik . An vielen Wochenenden haben Freiwillige letztes  Jahr geholfen den Hörschhof in seiner Schlichtheit neu zu beleben und die Zeltmöglichkeiten weiter auszubauen. Das angrenzende Wiesengrundstück wurde als Zeltplatz hinzu gepachtet und nach Ausbau des Schuppens werden die sanitären Gegebenheiten massiv verbessert sein. Über den eigentlichen Baufortschritt hinaus verbindet der Hörschhof jetzt auch Alt und Jung im gemeinsamen Planen, Bauen und Werkeln.

Und was wird konkret aus dem Haupthaus? Es steht seit 1618, hat dicke Mauern, verrottete Balken, großen Charme und viele Holzwürmer…. und tut uns zunächst gute Dienste mit Küche, Speisesaal und Aufenthaltsraum. Doch mehr darüber zu einem späteren Zeitpunkt…

 

Zunächst freuen wir uns über alle die gerne mit anpacken und spenden

Weitere Infos: hans-martin.schimpf(at)cvjm-stuttgart.de

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