
ein Bericht von Tobias Lucht
Ein König, der Gras isst? Löwen, die zu Schmusekätzchen werden? Ein Feuer, dass lebendigen Menschen nichts anhaben kann? – Das gibt es nicht? Aber klar doch, das und noch viel mehr konnten wir auf unserem Jungen-Jungscharlager in Hohenhaslach erleben. Mit spannenden Geschichten aus dem Buch Daniel in der Bibel ließen wir dieses Jahr die Zeit der Babylonier aufleben. Wie Gott zu Daniel gesprochen hat und was diese uralten Geschichten mit uns zu tun haben, das wollten wir zusammen herausfinden. Und tatsächlich haben wir unseren lebendigen Gott hautnah erlebt. Die Jungs wurden von Gott berührt und wir konnten gemeinsam erleben, dass die Bibel brandaktuelle Sachen für uns bereithält.
Los ging’s vor dem CVJM Haus mit dem Startschuss für unsere Radtour zu unserem Freizeitheim in den Sachsenheimer Weinbergen. 17 Jungs und 9 Mitarbeiter starteten erwartungsvoll in die 10 Tage voller Spiel, Spass und Spannung. Eine gute Mischung aus Bibelarbeiten, Workshops und Freizeitaktivitäten ließen keine Langeweile aufkommen. Die Stille Zeit und die Andachten und Anspiele am Morgen ließen die Erlebnisse Daniels lebendig werden und Songs zur Lob Gottes wurden geschmettert. Die Workshops beinhalteten Siegel gießen, Lederbeutel bauen, Sonnenuhren herstellen, Survival-Training, Knotentechnik, Bildhauerrei und die Babylon-Times, unsere Lagerzeitung, die jeden Tag von den neuesten Ereignissen berichtete. Unsere Mitarbeiter spornten die Jungs zu höchster Kreativität an.
Nachmittags und abends gab es dann ein buntes Programm. So begaben wir uns auf eine Zweitagestour inklusive Übernachtung im 1000-Sterne-Hotel, unternahmen Nachtwanderungen zwischen den geheimnisvollen Weinbergen und kühlten uns in einem nahe gelegenen See ab. Auch der Sport rund ums runde Leder wurde ausführlich betrieben. So mancher holte sich auf den beiden Kickplätzen ein blutiges Knie aber die Anziehungskraft des Fußballs war größer und die Schmerzen oft schnell vergessen.
Bei so viel Anstrengung musste natürlich auch die Versorgung stimmen und unser Küchenteam mit Axel und Siggi bewirtete uns mit den köstlichsten Sachen. Ein Festmahl am letzten Abend war der Höhepunkt kulinarischer Genüsse.
Etwas traurig radelten wir am letzten Tag wieder nach Stuttgart wo den Eltern bei einem Elterncafé im CVJM genauestens Bericht erstattet werden konnte über die zurückliegende Zeit.
Ein Dank an unseren Herrn, der uns durch diese Zeit getragen hat und dessen Nähe wir spüren durften und ein Dank an die Mitarbeiter, mit deren Power und Phantasie die Freizeit zu einem Erlebnis wurde.