Mit 16 Kindern und sechs Mitarbeitern ging es auch dieses Mal nach Sörenberg in der Schweiz. Dort erwarteten uns Schnee, Nebel, Sonne, Regen - eben alles, was so dazu gehört zu einer guten Freizeit.
ein Bericht von Andy Miller
Wunder gibt es immer wieder … Nach Wettervorhersagen, die wir wohl nonstop gehört haben, war uns bei der Abfahrt nicht sehr wohl zumute, da der Schnee nicht in den gewünschten Massen fallen sollte. Jedoch wurden wir eines Besseren belehrt. Doch fangen wir mal von vorne an:
Am 30.12. fuhren wir mit 16 Kindern in Richtung Sörenberg/Schweiz. Die Fahrt war toll und ist immer eine gute Möglichkeit, sich kennen zu lernen. In Sörenberg angekommen wurde unsere Stimmung erschlagen – die Dächer und Straßen waren vollkommen unbedeckt (also mit ohne Schnee) und die Piste sah aus wie eine Milka-Kuhfleckenschlokoladentafel – schwarz/weiß. Nichtsdestotrotz hatten wir einen schönen ersten Abend. Auch der erste Skifahrtag (31.12.) ging doch besser als gedacht – wenn man von wenig Schnee und Eisplatten mal absieht.
Der zweite Tag fing damit an, dass wir starken Schneefall hatten (jedoch in geschmolzener Form), was uns dazu veranlasste, das Schwimmbad aufzusuchen. Traditionell fand uns der Bademeister etwas zu auffällig und erklärte, dass wir doch (nach zwei Stunden) bitte wieder gehen sollten. Und dann kam das Wunder über Nacht. Ca. 40 cm Neuschnee bereiteten uns wunderschönes Tiefschneegleiten.
Von diesem Tag an flitzten wir die Pisten rauf und runter und blieben von jeglicher Verletzung verschont (also zumindest nichts Nennenswertes). Der vorletzte Skitag war wieder mal ein Genuss – denn Hui Buh kam über Nacht und stellte jeglichen Unfug an den man sich denken kann (blaue Milch, Unordnung im Skiraum, Haare schneiden, Handcreme in Zahnpastatuben, …). Um ihn zu vertreiben, verkleideten wir uns alle als kleine Gespenster, die auf der Piste eher niedlich wie erschreckend aussahen.
Doch spielten auch unsere Bibelarbeiten eine gewichtige Rolle. „Du bist wertvoll“ war unsere Message, die in den anschließenden Kleingruppen meistens tiefgehend und effektiv diskutiert wurde.
Es war eine super Zeit, mit super Kindern und super Mitarbeitern. Danke an alle, die dabei mitgewirkt haben, dass es so war, wie es war. Danke Gott!!!