Jesus live

Sende deine Erfahrungen mit Jesus im Alltag an: gottesdienst@cvjm-stuttgart.de.
Sie werden hier zur Ermutigung veröffentlich!

Segen sein in der Nachbarschaft

Ich möchte gerne noch etwas zum Thema Nachbarschaft erzählen. Schon vor der Coronakrise hat Gott mich in gute Begegnungen mit einem Nachbarn geführt. Ein junger Mann Ende 20, Anfang 30 sportlich aktiv, viele Freunde, wohnt seit einiger Zeit mit seiner Freundin neben mir, Tür an Tür.Wir haben sehr unterschiedliche Arbeitszeiten und Lebensweisen und begegneten uns eher selten. Aber es ist immer nett und freundlich gewesen. Anfang Dezember 19 traf ich ihn wieder vor der Tür.Und nach der Frage, wie es ihm gehe wurde er sehr ernst. Es wäre grade nicht so gut. Es stellte sich heraus, am nächsten Tag müsse er ins Krankenhaus, in eine Uniklinik zur OP, Diagnose Krebs.Das hat mich sehr getroffen. Ich würde für ihn beten. Und dann war es in den nächsten Wochen oft so, dass es zu Begegnungen kam, die Gott so geplant hatte. Ich kam grade die Treppe runter, als er Wochen später völlig erschöpft und deutlich krank aussehend wieder nach Hause kam.Ich traf ihn, als es ihm sehr schlecht ging und er sehr frustriert war. Als er wieder anfing, kleine Spaziergänge zu machen. Zu Ostern stellte ich ihnen ein gebackenes Lämmchen vor die Türe. Darüber freute sich seine Freundin sehr und strahlte. Weil sie Ostern sonst mit Familie und einem Gebackenen Lämmchen feiern würden. Und diesesmal würde es ja nicht gehen wegen Corona. Es gab noch einige solcher Begegnungen. Und es hat mich einfach sehr gefreut und berührt. Ich bin durch meinen Beruf als Krankenschwester froh, wenn ich mich in meiner Freizeit nicht kümmern muß. Und Gott weiß das. Und hat mir diese Begegnungen geschenkt, die leicht für mich sind. Und die Freude ist auf beiden Seiten groß.

 

 

Von Gott ermutigt!

Ich war am Ende letzter Woche ziemlich entmutigt und auch etwas furchtsam aufgrund der aktuellen Corona-Lage und was die Zukunft bringen wird... Dann habe ich mir gewünscht und gebetet, dass Gott zu mir sprechen und mich wieder ermutigen und mir Hoffnung geben soll. Die Antwort kam dann auch prompt am Samstag Abend. Ich hatte auf meinem Handy den Vers des Tages meiner Bibel-App gelesen. Der lautete: "der den Kriegen ein Ende macht bis ans Ende der Erde, der den Bogen zerbricht, den Speer zerschlägt und die Wagen mit Feuer verbrennt!" (Ps. 46,10). Das klang nach jemand der mächtig ist jede Situation unter Kontrolle zu haben... und so war ich neugierig geworden und las den ganzen Psalm 46. Dieser hatte mich sehr ermutigt und ich hatte wieder Worte vor Augen, an denen es sich festzuhalten lohnt, weil es die Wahrheit ist... Damit ich nun immer wieder daran erinnert werde, habe ich den Psalm aufgeschrieben und er hängt jetzt an meiner Wohnzimmertüre. :-)

 

Gott kann aus schwierigen Situationen etwas Gutes machen!

Ich bin Erzieherin und war Samstag morgen einkaufen und in dem Laden, wo ich immer einkaufen gehe, arbeitet eine Mutter aus meinem Kindergarten. Und ich vermeide es immer mich an ihrer Kasse anzustellen, da es nicht so ganz einfach ist mit ihr zu reden. Es gibt auch immer wieder schwierige Gespräche mit ihr im Kindergarten.
Aber gestern morgen war nur eine Kasse offen und da saß die Mutter an der Kasse.
Also habe ich gemeint, dass Gott mir jetzt helfen soll, aus dieser Situation  das beste zu machen.
Während sie meinen Einkauf gescannt hat, habe ich mit ihr geredet. Ich habe sie gefragt, wie es ihr geht, wie es die Kinder meistern und sie hat mir auch ein paar Sachen erzählt und mich Dinge gefragt.
Gott hat aus einer herausfordernden Situation etwas Gutes entstehen lassen.

 

Danke für die Hefe!

Mein Mann arbeitet in einer Wohngruppe für erwachsene Menschen mit Behinderung. Für Ostern wollten sie Osternester backen. Was fehlte, war: HEFE. Wir waren zusammen in 2 Läden. Fehlanzeige. Dann fuhr er zur Arbeit und ich ging nochmal schnell in den LIDL. Auch hier im Kühlregal - eine Lücke, dort, wo üblicherweise Hefe zu finden ist. Ich erledigte meine restlichen Einkäufe und sagte am Schluss zu Jesus: "Vielleicht schenkst du mir doch, dass wir Hefe bekommen für die Bewohner? Ich guck jetzt nochmal nach." Im Kühlregal war auch bei der 2. Runde nur die Lücke. Aber dort, wo die Trockenhefe eigentlich steht und jetzt nur unendlich viel Vanillezucker angeboten wurde, blitzte ganz hinten was hervor: 2 Päckchen TROCKENHEFE! Seit Wochen Mangelware und jetzt bekam ich eins für uns und eins für die Bewohner. DANKE Jesus!

Beim Segen überrascht!

Letzten Sonntag waren wir wieder im Sofa-Gottesdienst. Alle zusammen, gemütlich unter einer Wolldecke.
Als Heike uns den Segen zuspricht, sagt sie: "Wer möchte, kann dazu aufstehen". Bin nicht aufgestanden, aber habe meine offenen Handflächen vor mich hingehalten, als äußeres Zeichen, dass ich Gottes Segen empfangen möchte.
Da legt meine Tochter ihren Kopf in meine ausgestreckte Hand. Eine Sekunde denke ich: "Hey, jetzt nicht schmusen, bitte ein bisschen mehr Ehrfurcht hier im Gottesdienst" - aber der Gedanke ist schnell weg, denn meine Kinder sind ja mein Segen! Gott hat sie mir anvertraut, in meine Hand gelegt. Welch ein Segen.

Was ein Stoßgebet bewirken kann

Jesus im Alltag habe ich vor ein paar Tagen so erlebt: So wie es vielen anderen Familien gerade auch ist, sind wir mit drei Kindern zuhause, von denen zwei beschult werden sollen/wollen/müssen. In einer sehr turbulenten Situation, in der jedes Kind andere Ansprüche an mich stellte, wurde es mir zu viel. Ein Stoßgebet war fällig. Kurz darauf kamen mir drei Gedanken in den Sinn: 1. Die Großeltern vermissen ihre Enkel, weil ein Besuch gerade nicht möglich ist. 2. Ich schaffe es alleine nicht, alle Kinder nacheinander ihre Vokabeln abzufragen, mir vorlesen zu lassen und was sonst noch so auf dem Wochenplan der jeweiligen Schule steht. 3. Wir haben Videoanrufe für uns entdeckt.

Und plötzlich formte sich daraus folgende Lösung: Ich rief meine Mutter an, die schon länger darüber klagte, dass sie gar nicht mehr weiß, was sie noch mit ihrer Zeit anfangen soll. Sie war sofort Feuer und Flamme von der Idee: einmal am Tag machen wir einen Videoanruf, bei dem sie mit meiner Tochter Kopfrechnen übt oder sich vorlesen lässt. So haben die beiden exklusive Zeit miteinander. Währenddessen kann ich mit meinem Sohn andere Schulthemen bearbeiten, für die mehr Konzentration erforderlich ist.

Alle haben was davon: Die Kinder bekommen die Aufmerksamkeit, die sich benötigen. Meine Mutter ist glücklich über den Austausch und dass sie gebraucht wird. Und mein persönlicher Stresspegel sinkt fantastisch.

Ich bin Gott sehr dankbar für diese kreative Idee mitten im Alltag, die nun schon die zweite Woche in Folge erfolgreich angewendet wird.

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